Mathematik und BWL
Da sich die Betriebswirtschaftslehre in erster Linie mit wirtschaftlichen Zusammenhängen und Prozessen innerhalb eines Unternehmens befasst, spielt die Mathematik hierbei eine zentrale Rolle. Dies gilt aber natürlich nicht für sämtliche Teilbereiche der BWL, denn das Marketing oder die Public Relations kommen auch ohne mathematische Formeln aus. Im Controlling, Rechnungswesen und der Kostenrechnung gestaltet sich dies jedoch vollkommen anders, schließlich basieren diese Teilbereiche der Betriebswirtschaftslehre auf realen Fakten in Form von beispielsweise Betriebsausgaben und Verkaufszahlen. Mithilfe komplexer Berechnungen lassen sich dann unterstützende Konzepte für die Geschäftsführung entwickeln, sodass der Erfolg des Unternehmens optimiert werden kann.
Obwohl die Mathematik keine eigene Disziplin innerhalb eines betriebswirtschaftlichen Studiums darstellt, ist sie hier aber dennoch als zentraler Bestandteil von enormer Bedeutung. Um ein betriebswirtschaftliches Studium erfolgreich abschließen zu können, muss man zwar kein Mathematiker sein, sollte aber zumindest ein mathematisches Grundverständnis besitzen.
Als angehender Student der Betriebswirtschaftslehre darf man somit den mathematischen Anteil auf keinen Fall unterschätzen und sollte sich hierauf am besten besonders gut vorbereiten, denn die meisten BWL-Studenten haben in diesem Bereich anfänglich mit einigen Schwierigkeiten zu kämpfen. Nichtsdestotrotz erweisen sich große Ängste im Nachhinein als vollkommen unbegründet, da sich auch der mathematische Teil eines BWL-Studiums mit solider Vorbereitung und viel Fleiß bewältigen lässt.