VWL

Obwohl die Volkswirtschaftslehre (kurz VWL) im Gegensatz zur Betriebswirtschaftslehre eher ein Schattendasein führt, bildet sie eine der wichtigsten Disziplinen der Wirtschaftswissenschaften. Im Rahmen der Volkswirtschaftslehre werden nicht einzelne Unternehmen, sondern ein kompletter Wirtschaftskreislauf betrachtet, sodass VWL und BWL vollkommen unterschiedliche Ansätze verfolgen. Aus diesem Grund sollten sich angehende Studenten unbedingt in die Materie einlesen und erst anschließend entscheiden, ob sie sich für Betriebswirtschaftslehre oder Volkswirtschaftslehre einschreiben.

Von der Wahl des Studienfachs hängen selbstverständlich auch die jeweiligen Karrieremöglichkeiten ab, weshalb man diese Entscheidung sorgfältig überdenken sollte. Mit einem akademischen Abschluss in VWL kann man zwar ebenfalls ins Management eines großen Unternehmens einsteigen, ist aber in erster Linie für Positionen in der Politik oder im öffentlichen Dienst qualifiziert. Schließlich verfügt man als studierter Volkswirt über fundierte Kenntnisse in den Bereichen Mikro- und Makroökonomie, wodurch man beispielsweise die Auswirkungen politischer Entscheidungen auf die Wirtschaft realistisch abschätzen kann.

Folglich sind Volkswirte in Behörden, Ämtern und auch in der Politik äußerst gefragt, da sie wahre Wirtschaftsexperten sind. Wer also von einer Karriere im öffentlichen Dienst oder sogar im politischen Bereich anstrebt, sollte ein VWL-Studium durchaus in Erwägung ziehen. Dieses kann man sowohl in der gewöhnlichen Präsenzform, als auch als berufsbegleitendes Fernstudium absolvieren, sodass man hierbei absolute Freiheit genießt.

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